في ذكرى يوم الأسير الفلسطيني 17 ابريل بعثت لجنة العمل الوطني الفلسطيني في برلين/ ألمانيا، رسالة مفتوحة إلى حكومة المستشارة أنجيلا ميركل

بعثت لجنة العمل الوطني الفلسطيني في برلين / المانيا، رسالة مفتوحة إلى حكومة المستشارة أنجيلا ميركل على انتهاج سياسة إنسانية عادلة تجاه ما يتعرض له الشعب الفلسطيني والمطالبة باتخاذ موقف حاسم ورفع صوتها ضد انتهاكات إسرائيل لحقوق الفلسطينيين وإطلاق سراح الأسرى الفلسطينيين من السجون الإسرائيلية وتشمل الرسالة على نداء الى الحكومة الاتحادية للضغط من أجل إطلاق سراح الأسرى الفلسطينيين من السجون وقضية الأسرى هي القضية الأكثر حساسية بالنسبة للشعب الفلسطيني،

 


 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
anbei senden wir Ihnen den offenen Brief an Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel. 
Der Brief beinhaltet einen Appell an die Bundesregierung, sich für die Freilassung der palästinensischen Gefangenen aus den israelischen Haftanstalten und für eine rasche nachhaltige Friedenspolitik im Nahen Osten einzusetzen.
 
Mit freundlichen Grüssen

 

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Die palästinensischen Vereine in Deutschland
c/o Das palästinensische Haus e.V.
Karl- Marx- Straße 171
12043 Berlin
E-Mail: palaestinahaus@hotmail.com
Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1
17.04.2013
10557 Berlin
Betreff: Offener Brief anlässlich des Jahrestages der palästinensischen Gefangenen
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sehr geehrte Damen und Herren,
der 17. April ist der Jahrestag der palästinensischen Gefangenen.
Die Frage der Gefangenen ist die heikelste Frage für das palästinensische Volk, in der Art seines
Kampfes um Unabhängigkeit und Freiheit von der israelischen Besatzung zu erreichen.
Mit einer geschätzten Zahl der Verhaftungen gegen die Palästinenser seit 1967 ca. 800.000, würde mehr
als 20% des palästinensischen Volkes in verschiedenen Zeiträumen und auf verschiedene Arten von der
israelischen Besatzung in Haft genommen.
Heute sind noch mehr als 5.000 Gefangenen in den Gefängnissen der Besatzung auf mehr als 27
Häftlingslagern und Lagern der Besatzungsarmee verteilt. Unter der Gefangenen sind Dutzende
palästinensische Frauen und minderjährige Kinder unter dem Alter von 18 Jahren.
Die israelischen Gefängniswärter üben verschiedene Formen von Folter an palästinensischen
Gefangenen, wie Hängen, Entfernen von Kleidung während der Nacht, Schlagen, Schütteln, und sogar
Vergewaltigen und das abgesehen von der psychischen Folter. Seit 1967 starben über 200
palästinensische Häftlinge, die letzten Opfer sind Arafat Jaradat, der unter Folter der israelischen
Gefängniswärter getötet ist, und Maisara Abu Hamdia, der seit 2002 in Haft war und durch medizinische
Vernachlässigung starb.
Viele palästinensische Häftlinge in Israels Gefängnissen haben seit Monaten einen Hungerstreik mit
offenem Ende begonnen, um für die Freilassung von palästinensischen Gefangenen zu kämpfen.
In diesem Zusammenhang machen wir die israelische Regierung für das Leben der palästinensischen
Gefangenen insbesondere von Samer Al-Isawi, der seit über 260 Tagen mit dem Hungerstreik begann,
verantwortlich.
Seit 6 Jahren untersagt die israelische Gefängnisverwaltung, die Einführung von Winterkleidungen für die
palästinensischen Gefangenen. In diesem Jahr war der Winter sehr kalt und die palästinensischen
Gefangenen müssten ohne Bekleidungen und ohne Essen auf den Höfen der Häftlingslager stundenlang
mit diesen schlechten Wetterbedingungen stehen. Die Situation in den Haftanstalten wird immer
schwieriger und gefährlicher.
Wir, die arabischen Gemeinden in Deutschland, appellieren an die Bundesregierung und an die EU,
sich für eine rasche nachhaltige Friedenspolitik im Nahen Osten und für die Freilassung aller
palästinensischen Gefangenen insbesondere der Hungerstreikenden einzusetzen.
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Der Frieden kann nur durch die Anerkennung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes
erreicht werden. nämlich:
das Selbstbestimmungsrecht,
das Recht auf Rückkehr in die Heimat und
das Recht auf Gründung seines unabhängigen palästinensischen Staates mit Jerusalem als Hauptstadt.
Wir rufen alle Menschen guten Willens auf, für diese Rechte einzustehen, sich zu beteiligen am Protest
gegen die Verletzung elementarer Menschenrechte in den besetzten Gebieten, ihre Stimme zu erheben
gegen den ganz gewöhnlichen Diebstahl des Lebensgrundlagen eines ganzen Volkes.
Es darf nicht mehr sein, dass, die Weltgemeinschaft noch zuschaut, wie Israel alle internationalen
Resolutionen, Menschenrechtsrichtlinien und die Genfer Konventionen mit Füssen tritt.
Es gibt keinen Frieden und keine Stabilität im schatten der Inhaftierung von Palästinensern, des
Siedlungsbaus, der Konfiszierung palästinensischen und arabischen Bodens, der Fortdauer der
Besetzung und der Missachtung und Zerstörung unserer christlichen und islamischen Heiligtümer.
Wir rufen die Bundesrepublik Deutschlands und somit die Bundesregierung auf, Stellung zu beziehen, um
den Friedensprozess zum Erfolg zu führen. Dies bedeutet, Israel keine Kredite, Garantien oder
Wirtschaftshilfe und gar keine Waffenlieferung zu gewähren, diese führen dazu, mehr Siedlungen zu
errichten und die Besetzung fortbestehen zu lassen.
Die Bundesregierung muss mehr Druck auf Israel ausüben, um die Freilassung der palästinensischen
Gefangenen aus den israelischen Haftanstalten zu zwingen, eine Beendigung des Siedlungsbaus zu
sorgen, den Rückzug der israelischen Besatzungsarmee aus den palästinensischen Gebieten zu fordern
und die unveräußerlichen nationalen Rechte des palästinensischen Volkes anzuerkennen und somit den
UN-Resolutionen Folge zu leisten.
Freiheit für die palästinensischen Gefangenen
Freiheit für Palästina
Hochachtungsvoll
Die palästinensischen Vereine in Deutschland
 

 

 

 

 

 

 

 

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safsaf.org - 16-04-2013